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Multiple Sklerose ist eine komplexe Erkrankung, die Betroffene wie Angehörige immer wieder verunsichert. Die Krankheit wirft zahlreiche Fragen im Zusammenhang mit den Symptomen, den Diagnoseverfahren oder den Therapiemöglichkeiten auf.

Verschiedene Arten der Anwendung

on Medikamenten

Nun, da wir gesehen haben, was der Körper mit Medikamenten macht, können wir uns auf die Art und Weise, wie jede einzelne Darreichungsform die Absorbierung, Verteilung, Bioverfügbarkeit und Ausscheidung beeinflusst, konzentrieren.

Tabletten

Die meisten Medikamente sind in Tablettenform erhältlich – über den Mund einzunehmen und herunterzuschlucken. Dies ist oft der einfachste Weg, ein Medikament zu verabreichen. Diese Darreichungsform wirkt gut bei sauren Arzneimitteln (da das Innere des Magens auch sauer ist), oder fettlösliche Arzneimittel (die schnell von den Zellen absorbiert werden).

Medikamente, die aus Proteinen bestehen, wie z.B. Insulin oder Beta-Interferone werden im Magen aufgespalten, auf die gleiche Art und Weise wie Proteine in der Nahrung. Das bedeutet, dass die orale Einnahme nicht sehr effektiv ist.

Zäpfchen (Suppositorien) und Pessare

Jedes Medikament ist sowohl für eine spezifische Krankheit als auch für eine spezifische Form der Verabreichung ausgelegt. Zäpfchen, die in das Rektum verbracht werden und Pessare, die in die Vagina eingeführt werden, mögen unangenehm sein, aber sind nützlich, wenn eine „lokale Wirkung“ gewünscht wird – anders gesagt: Wenn das Medikament zur Behandlung des Dickdarms, der Vagina oder der Gebärmutter dient. Auch sind Zäpfchen nützlich, wenn jemand an Übelkeit und Erbrechen leidet oder Medikamente nicht über den Mund einnehmen kann.

Sublingual (unter der Zunge)

Medikamente, die unter der Zunge verabreicht werden (d.h. sublingual) erweisen sich als nützlich, wenn sowohl ein schnelles Ansprechen und Selbstmedikation nötig sind. Das Medikament geht über die im Mundraum aufgereihten, empfindlichen Zellen schnell in die Blutbahn über, und vermeidet somit den „First-Pass-Effekt“, der bei Tabletten, die geschluckt werden müssen, auftritt. Ein Beispiel ist Glyceryltrinitrat, das sublingual bei Angina pectoris verabreicht wird.

Transdermal (durch die Haut)

Medikamente, die transdermal verabreicht werden, gelangen über die Haut in den Körper. Sie werden entweder in Form einer Creme oder als Pflaster angewendet. Cremes werden am häufigsten eingesetzt, wenn ein lokaler Effekt auf der Haut erwünscht ist (z.B. bei Insektenstichen oder bei Ausschlägen).

Pflaster enthalten ein Wirkstoffreservoir, das langsam und gleichmäßig über einen gewissen Zeitraum abgegeben wird. Der Wirkstoff durchdringt die Haut und gelangt in den Blutstrom zum Weitertransport durch den gesamten Körper, bis er das Zielgewebe erreicht.

Die transdermale Verabreichung von Nikotin in Pflastern reduziert die Entzugssymptome, die eine Zigarettenentwöhnung mit sich bringt. Pflaster werden auch eingesetzt, um eine Hormonersatztherapie in der Menopause, Glyceryltrinitrat bei Angina pectoris und Hyoscin bei Seekrankheit zu verabreichen.

Inhalativa und Nasensprays

Inhalierte Medikamente gehen schnell in die Blutbahn über und vermeiden so den First-Pass-Effekt. Die Lungen beherbergen ein riesiges Netz von winzigen Luftsäcken (Alveoli), die eine große Oberfläche darstellen, durch die der Wirkstoff von der inhalierten Luft in die Blutbahn gelangen kann.

Abgesehen von den oft benutzten abschwellenden Mitteln werden Nasensprays manchmal für sehr kleine Proteinmedikamente (Peptide) eingesetzt, um häufige Injektionen zu vermeiden. Beispiele hierfür sind Gonadotrophin freigebendes Hormon (bei Unfruchtbarkeit) und Antidiuretisches Hormon (ADH – zur Förderung des Wasserrückhaltevermögens). Vielleicht kennen Sie ADH als Desmopressin, das helfen kann, nächtliches Wasserlassen bei MS zu vermeiden. Auch Antihistamine werden bisweilen über Nasensprays verabreicht, um Erkältungen zu behandeln. So kann das Mittel direkt an der Quelle der Verstopfung appliziert werden.

Augentropfen

Augentropfen werden fast ausschließlich zur Verabreichung von Arzneien direkt ins Auge verwendet (z.B. um den grünen Star (Glaukom) oder eine Augeninfektion zu behandeln). Um wirksam zu sein, müssen die Wirkstoffe in den Augentropfen jedoch fettlöslich sein. Es tritt eine geringe Absorbierung in die Blutbahn auf.

Intravenös zu injizierende Medikamente

Intravenöse Verabreichung umfasst die Einspritzung des in einer Flüssigkeit gelösten Wirkstoffs direkt in die Vene. Sie ist die schnellste und direkteste Methode ein Medikament zu verabreichen und verhindert den First-Pass-Effekt. Der Bolus des Wirkstoffs geht zunächst zum Herzen und dann in den allgemeinen Kreislauf. Manche Medikamente werden auf einmal, andere über einen längeren Zeitraum (Infusionen) verabreicht. Vielleicht wurden Ihnen bereits Steroide, wie z.B. Methylprednisolone, intravenös injiziert.

Intrathekal zu injizierende Medikamente

Intrathekale Verabreichung umfasst das Setzen der Injektion in der Nähe des Rückenmarks, um ein Medikament direkt ins Zentrale Nervensystem zu verabreichen. Schwere Spastizität bei MS wird in manchen Fällen mit Baclofen behandelt, das intrathekal verabreicht werden kann. Rückenmarksanästhetika (wenn Sie beim Geburtsvorgang eingesetzt werden) werden ebenfalls intrathekal gespritzt.

Intramuskulär zu injizierende Medikamente

Wird eine langsame Verabreichung benötigt, können intramuskulär zu verabreichende Medikamente in einer Depotform eingesetzt werden.

IM-Medikamente müssen nicht so häufig wie IV oder subkutane Injektionen verabreicht werden (siehe unten), aber sie sollten von einem Fachmann oder unter der Aufsicht und Anleitung eines erfahrenen Arzt/Schwester verabreicht werden, da diese über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, eine solch tiefe Injektion zu geben. Auch wissen sie, wie man vermeidet, einen Nerv oder Knochen zu treffen.

Subkutan zu injizierende Medikamente

Die Menge an Medikamenten, die mittels subkutaner Injektion verabreicht werden kann, ist beschränkt (große Mengen sind nicht möglich). Ein Massieren der Injektionsstelle hilft wie bei der IM-Injektion bei der Absorbierung. Zwar benötigen Menschen, die sich selbst subkutan spritzen müssen, anfangs eine Einweisung durch einen Arzt/Schwester, aber sie können lernen, die Injektionen alleine zu setzen, wodurch sie flexibler und unabhängiger werden. Viele Menschen spritzen sich regelmäßig selbst subkutan.

Literatur

Hier finden Sie eine Reihe von Publikationen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Fragen beantworten und den Umgang mit der Krankheit im Alltag erleichtern. Vielen Betroffenen hilft es, Erklärungen des Arztes oder der Pflegefachfrau zu Hause in aller Ruhe nachzulesen. Der passende Ratgeber zur rechten Zeit ist ein guter Begleiter.

Altersbedingte Krankheiten

Wir alle werden älter und keiner von uns kann sich dagegen wehren, auch wenn uns die Schönheitsindustrie etwas Anderes suggeriert. Trotz Botox, Hautstraffungen und dem professionellen Entfernen von Krampfadern und Besenreisern laufen wir alle im Alter Gefahr, an bestimmten Krankheiten zu leiden. Regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung sind essentiell, um diesem Prozess vorzubeugen bzw. ihn zu entschleunigen. Aber auch dies ist kein Allheilmittel, da ebenso wie unser Lebensstil unsere genetische Veranlagung über unsere Gesundheit bestimmt. Falten, Tränensäcke und Altersflecken sind dabei noch die harmlosen Alterserscheinungen.

Schlimmer hingegen sind Krankheiten, die die Lebensqualität beeinträchtigen oder sogar lebensbedrohlich sind. Nicht wenige Menschen leiden im Alter unter Osteoporose. Die Knochen werden poröser und weniger widerstandsfähig. Selbst beim kleinsten Sturz drohen sie zu zerbrechen. Multiple Sklerose - im Volksmund MS genannt - galt bisher eher als Erbkrankheit, die selbst bei jüngeren Menschen mit entsprechender Veranlagung auftritt, ist jedoch nicht selten ebenso auf das Alter und den Lebensstil zurückzuführen.

Tritt MS in Ihrer Familie vermehrt auf, sollten Sie sich regelmäßig beim Arzt untersuchen lassen und bestimmte Risikofaktoren, die den Ausbruch der Krankheit begünstigen, meiden. Auch Arthritis ist eine Verschleißerscheinung des Körpers und kann überall dort auftreten, wo sich Gelenke befinden. Arthritis verläuft in der Regel chronisch und ist eine Art Entzündung der Gelenke, die immer wieder auftritt und nie ganz verschwindet. Daher ist es besonders wichtig, Arthritis vorzubeugen und seine Gelenke ein Leben lang zu schonen.

Krankheiten haben in aller Regel direkten Einfluss auf die menschliche Psyche. Man spricht dabei von einem Zusammenhang zwischen Soma und Psyche. Der Begriff „psychosomatisch“ ist inzwischen in aller Munde und besagt, dass Menschen aufgrund seelischer Leiden körperlich erkranken können in unterschiedlichster Form. Das Wort „somatopsychisch“ hingegen ist den wenigsten Menschen geläufig, aber mindestens genauso von Bedeutung. Dieser Begriff besagt, dass Menschen aufgrund von Krankheiten auch psychisch erkranken können.

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Ganz egal, unter welcher altersbedingten Krankheit Sie leiden oder aufgrund familiärer Vorgeschichten zu leiden drohen... Wichtig ist in jedem Fall eine gute ärztliche Versorgung. Vorsorgeuntersuchungen sollten so früh wie möglich regelmäßig durchgeführt werden, damit Krankheiten früh erkannt und gegebenenfalls frühzeitig bekämpft werden können. Bei den meisten Krankheiten sind die Heilungschancen umso größer, je früher sie erkannt werden.

Daher sollte man auch auf Beschwerden und Symptome achten und diese ernst nehmen. Sollten Sie über längere Zeit an bestimmten Beschwerden leiden, zögern Sie nicht und suchen einen Arzt auf. Besser gehen Sie einmal mehr zum Arzt als zu wenig. Sie werden sich selbst dankbar sein, falls Sie dadurch einen schlimmen Ausgang verhindern können, was nicht selten der Fall ist bei frühzeitiger Behandlung auch lebensbedrohlicher Krankheiten. Kümmern Sie sich Ihrer Gesundheit zuliebe also lieber zu früh als zu spät!

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